17. Essener Hauttumor Symposium
Die Inzidenz des malignen Melanoms nimmt in Deutschland weiterhin zu.
Die Abgrenzung zwischen einem schwer dysplastischen Nävus und einem Melanom ist sowohl klinisch als auch histologisch herausfordernd.
Der Begriff MELTUMP („melanocytic tumors of uncertain malignant potential“) unterstreicht diese diagnostische Grauzone.
Frau Prof. Dr. Eva Hadaschik (Hautklinik Essen) wird die histopathologischen Unterschiede dieser Entitäten sowie deren Bedeutung für die klinische Versorgung erläutern. Ein besonderes Highlight stellt der Vortrag von Frau PD Dr. Anne Zaremba dar, die die deutschlandweit einzigartige Sprechstunde für familiären Hautkrebs vorstellen wird – ein bedeutender Schritt in der Versorgung und Forschung genetisch bedingter Hauttumorerkrankungen. Die aktuellen Entwicklungen in der Therapie des Melanoms – von der neoadjuvanten und adjuvanten Behandlung bis hin zur Therapie in fortgeschrittenen Stadien – werden von zwei international ausgewiesenen Expert*innen vorgestellt: Prof. Dr. Bastian Schilling (Frankfurt) und Prof. Dr. Friedegund Meier (Dresden) geben einen umfassenden Einblick in moderne Behandlungskonzepte und laden zum fachlichen Austausch ein. Den Abschluss des Symposiums gestalten Assistenzärztinnen und -ärzte der Klinik mit der Präsentation spannender Kasuistiken zum kutanen Plattenepithelkarzinom, Basalzellkarzinom und Lymphom aus der täglichen Praxis. Bereits am Vortag, Freitag, den 30. Januar 2026, findet der Patiententag „Hautkrebs“ für Betroffene und Angehörige statt. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Patientinnen und Patienten auf diese wichtige Informationsveranstaltung aufmerksam machen.